Bethli Bicker aus Grabs nimmt seit über 10 Jahren regelmässig an Jass-Turnieren teil. Wir haben Frau Bicker zu ihrer Leidenschaft befragt.

Was ist der Grund dafür, dass Sie seit mehr als 10 Jahren immer wieder gern bei unseren Turnieren im Einkaufszentrum zum Jassen sind?
Seit ich pensioniert bin und mein Mann verstorben ist, wurde das Jassen zu meinem grossen Hobby. Speziell das Turnier hier ist eine wunderschöne Sache. Zusammen mit dem Buurezmorge ist das ein feiner und gemütlicher Anlass.

Wo jassen Sie am liebsten?
Ich jasse sehr viel und regelmässig. Mit meinen Bekannten haben wir mindestens zwei- oder dreimal in der Woche eine Jass-Runde. Wir haben einfach Spass am Kartenspiel.
Immer wieder bin ich an Jass-Turnieren unterwegs. Das macht sehr viel Freude und tut so gut.

Was verbindet Sie mit dem Jassen?
Die Geselligkeit, der Spass am Spiel und die Herausforderung an das Gedächtnis sind das Besondere am Jass. Stellen Sie sich vor, wir haben beim Jass eine 93-jährige Spielerin, und diese Dame weiss jedes Blatt bis zum Schluss jeder Partie – das muss ihr erst mal jemand nachmachen. So ist es für mich meine Art von Sport, denn nach einer Rückenoperation ist mir leider das Tennisspielen nicht mehr möglich. Glücklicherweise habe ich den Jass wiederentdeckt. Als Kind hatten wir den Jass, das Mühlespiel und «Eile mit Weile», um uns die Zeit zusammen zu vertreiben. Nun gebe ich diese Spiel-Begeisterung auch an meine Grosskinder weiter.
Das Jassen gehört einfach dazu: Die Jasskarten finden in jeder Tasche Platz und ich habe diese immer dabei. Damit haben wir schon so manche Stunden allerbestens ausfüllen können.

Und Ihr persönlicher Trick? Gibt es ein Geheimnis?
Beim Jassen kann man gar keine persönlichen Rezepte anwenden, weil ja die Gegner immer wieder neu sind. Ich bleibe einfach meiner Art zu spielen treu und weiss, dass ich mich besonders gut auf die «Gegner» einstellen muss. Das hat mir bis heute viel Freude am Erfolg gebracht. Wichtig ist, «dass bim Jasse eifach immer guet muesch ufpasse!».